AKT!ON 21

Lieder-Wider-Stand
5 Jahre Musik, Theater und Kultur im Augarten


Freitag, 9. November 2012

Unterhaltung auf höchstem Niveau für die um ihr Eigentum geprellten Bürger Wiens am Augartenspitz

Seitens der WSK Konzertsaal Errichtungs-GmbH wird versucht, mit z.B. einem "Kongress über Mut" im Dezember die Geschichte nicht rechtskonformer Handlungen und Unterlassungen quasi zu überspielen. Diese Gesellschaft "mit beschränkter Haftung" ist sicher nicht die einzige Täterin bei diesem Betonbau mit viel Holz... Die Republik Österreich bleibt formal Eigentümerin aber (auch) das Baurecht liegt im öffentlichen Grundbuch nicht auf.
Was Proberäume für die Wiener Sängerknaben sein sollten, die auch z.B. in der Porzellan Manufaktur Platz gehabt hätten, wucherte zu einem kommerziellen Mehrzweckhaus an einem sensiblen Ort.
Warum?
Einem privaten "Investor" (Exklusiv-Sponsor, der von der deutschen "Wende" profitierte) wurde gleichsam ein "schwarz/roter Teppich" ausgerollt und (zu) viele schauten weg: im Bund, Stadt/Land, Bezirk.
Der Mietvertrag mit der Republik ist "geheim". 47 Cent pro qm/Monat wurden aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung (durch den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend) errechnet. Der Rechnungshof, die Volksanwaltschaft wurden fündig.
Die Konsequenzen?
Investigativer Journalismus, Untersuchungskommission/en aber auch mutige Staatsanwaltschaft/en sind gefordert!!!
Finanz-"Haie" und Bau-"Löwen" sind unersättlich... Der vielfältige Volkspark "Augarten" ist – jeweils für einen "guten" Zweck (inkl. der FLAK-Türme ;-) ) - zunehmend "ver-betoniert" worden und nicht vergrößerbar: für Spekulanten (und deren "Komplizen") ist er aber noch groß genug!
Ein Erfolg des Widerstandes gegen das Projekt am falschen Ort ist der verhinderte Abriss des Pförtnerhauses. Die Stimmung ist gut "erlustigt". Ausblicke sind die Bewahrung des Biotops im Augartenspitz und die Durchwegung gemäß dem Konsens im Leitbild-Augarten-Verfahren 2008.
Also: NICHTS gegen "Goldkehlchen" und junge "Auslands-Kultur-Botschafter", aber ALLES gegen Korruption und Resignation: "Des woar scho imma so – Da kann man nix machen..."


Entnommen der OTS_20121109_OTS0070
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